Noch bis zum Freitag, 5. Juni 2026, ist im Wissenschaftspark Gelsenkirchen eine Ausstellung mit den markantesten Bauten des Gelsenkirchener Architekten Josef Franke zu sehen. Mit seinen Werken hat Franke in seiner Stadt deutlich sichtbare Spuren hinterlassen. Davon zeugen unter anderem die Kirche Heilig Kreuz in Ückendorf und das Wohn- und Geschäftshaus ‚Ringeck‘ in der Altstadt. Beide gelten als herausragende Beispiele des sogenannten Backsteinexpressionismus gelten. Das extravagante Wohnhaus für den Maler Andreas Wilhelm Ballin, die Siedlung Blumendelle in Schalke und sein eigenes Wohnhaus leisten auch heute noch einen Beitrag zur Debatte über zeitgenössisches städtisches Wohnen. Im Laufe seines Planerlebens schuf Franke mehr als 163 Entwürfe. Davon konnte er 90 Projekte realisieren, wobei 32 Kirchen einen besonderen Schwerpunkt in seinem Werk bilden. In diesem Jahr jährt sich der Geburtstag des Architekten zum 150. Mal.
> Zu sehen ist die Ausstellung „Der Architekt Josef Franke“ in Gelsenkirchen von Montag, 18. Mai bis zum Freitag, 5. Juni 2026 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen, Munscheidstraße 14, 45886 Gelsenkirchen. Der Eintritt ist frei.
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