Zwei Ausstellungen zum Thema Flucht

Wanderausstellung und Public Paintings thematisieren Erfahrungen und gesellschaftliche Verantwortung

Künstlerin steht vor der Ausstellung
Godana Karawanke vor den Public Paintings, im Hintergrund die Wanderausstellung "Fluchtgeschichten".

Das Thema Flucht beleuchten im März zwei Ausstellungen in der Arkade des Wissenschaftsparks: 

Die Wanderausstellung "Fluchtgeschichten" erzählt die Biografien von vier Frauen und vier Männern aus acht Herkunftsländern und mit unterschiedlichen religiösen Traditionen. Sie alle sind nach 1945 nach Deutschland gekommen. Die Ausstellung  zeigt die Geschichten des Ankommens in einem neuen Zuhause. Sie wurde vom Haus der Religionen Hannover und dem Evangelischen Flüchtlingswerk Hannover-Garbsen-Seelze in Kooperation mit dem Haus kirchlicher Dienste der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers entwickelt und anlässlich eines Fastenbrechens in der Arkade aufgestellt. 

> Weitere Informationen zur Wanderausstellung: www.haus-der-religionen.de/projekte/fluchtgeschichten

Zwei großformatige Public Paintings zu den Themen Kinderrechte, Flucht und gesellschaftliche Verantwortung sind unter Mitwirkung von Menschen mit Fluchterfahrungin einem offenen Prozess unter der künstlerischen Leitung von Godana Karawanke entstanden. Die öffentliche Autorenschaft macht verschiedene Erfahrungen, Perspektiven und Stimmen sichtbar. Im Zentrum der Bilder steht die Figur des fünfjährigen Liam Conejo Ramos aus Minnesota, dessen Festnahme durch US-Einwanderungsbeamte im Januar 2026 – auf dem Heimweg von der Schule – international große Aufmerksamkeit und Empörung auslöste. Die Ausstellung greift diese Geschichte als ikonisches Motiv für Kinderrechte, als zentrale Figur zwischen Schutz, Macht und Hoffnung, auf. Ein zentrales Element der Bilder ist das Motiv des Wassers als Symbot für Unsicherheit, Übergang und gemeinsame Verantwortung. Alle Figuren stehen darin, denn die großen Herausforderungen unserer Zeit betreffen letztlich alle Menschen.

> Die Public Paintings der TaskForce Flüchtlingshilfe Gelsenkirchen verstehen sich als Einladung zum Dialog besonders für Kinder, Schulklassen und pädagogische Einrichtungen. Gruppenführungen und Gespräche mit den Beteiligten können per E-Mail an susanne.schrade@web.de vereinbart werden. 

 


 

 

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