Verschlüsselungen, die Quantencomputern standhalten

In seinem neuen Buch erklärt Klaus Schmeh, international anerkannter Experte aus dem Wissenschaftspark, die Verfahren der Post-Quanten-Kryptographie

Klaus Schmeh mit Buch im Büro
Klaus Schmeh mit seinem Buch "Post-Quanten-Kryptographie"

Klaus Schmeh, international bekannter Verschlüsselungsexperte aus Gelsenkirchen, der im Wissenschaftspark bei cryptovision arbeitet, hat ein Fachbuch über Post-Quanten-Kryptografie verfasst – ein Thema, das die Computer-Industrie in den nächsten Jahren beschäftigen wird.

Die Sicherheit der heutigen Verschlüsselungsmethoden könnte schon bald Lücken haben. Denn derzeit sind sogenannte Quantencomputer im Kommen. Dabei handelt es sich um neuartige Rechengeräte, die völlig anders funktionieren als heutige PCs und die bestimmte Aufgaben extrem schnell ausführen können – und zu diesen Aufgaben gehört leider auch das Knacken derjenigen Verschlüsselungsverfahren, die heutzutage praktisch jeder im Internet nutzt. Noch sind Quantencomputer viel zu schwach für die Praxis, doch zukünftige Modelle könnten dafür sorgen, dass die milliardenfach eingesetzte Sicherheitstechnik im Internet wertlos wird – eine weltweite Katastrophe wäre die Folge.

Zum Glück gibt es auch Verschlüsselungsverfahren, die gegenüber Quantencomputern nicht anfällig sind. Man fasst sie unter dem Begriff „Post-Quanten-Kryptografie“ zusammen. Die Umstellung auf Post-Quanten-Kryptografie ist eine zentrale Aufgabe für die Computer-Industrie in den kommenden Jahren. Experten fordern, dass in einem Jahrzehnt alle handelsüblichen Computer- und Smartphone-Modelle mit den neuen Verfahren ausgestattet sind.

Das Interesse an der Post-Quanten-Kryptografie ist daher momentan groß. Der international bekannte Experte für Verschlüsselungstechnik, Klaus Schmeh, hat nun ein Buch zu diesem Thema veröffentlicht. Es trägt den Titel „Post-Quanten-Kryptografie“ und ist im Springer-Verlag, dem bedeutendsten deutschen Verlag für wissenschaftliche Literatur, erschienen (nicht zu verwechseln mit dem Axel-Springer-Verlag).

„Mein Ziel war es, die Post-Quanten-Kryptografie so verständlich wie möglich zu erklären“, berichtet Schmeh. „Das war kein einfaches Unterfangen, denn das Thema ist mathematisch anspruchsvoll und vielfältig.“ Auf mathematische Strenge hat Schmeh bewusst verzichtet und zudem einiges vereinfacht. Auf diese Weise möchte Schmeh eine möglichst breite Zielgruppe ansprechen, zu der insbesondere IT-Fachleute und Studierende gehören.

> Klaus Schmeh hat bereits um die 30 Bücher veröffentlicht, die meisten dazu zur Verschlüsselungstechnik. Hinzu kommen zahlreiche Artikel und wissenschaftliche Arbeiten. Schmeh ist damit der meistveröffentlichte Autor im Bereich Verschlüsselung weltweit.

> Weitere Informationen: https://klausschmeh.net

 

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