Ende September 2026 (23.9.) trafen sich Expertinnen und Experten aus Kommunen, Behörden und Ingenieurbüros zum Erfahrungsaustausch „Mikroschadstoffelimination im Dialog“ im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Mikroschadstoffe können aus Rückständen beispielsweise von Arzneimitteln, Kosmetika oder Pestiziden, ins Abwasser gelangen und die Umwelt negativ beeinflussen. Für Betreiber von Kläranlagen stellt der Umgang mit den Spurenstoffen in der Abwasserbehandlung, für die auch eine neue europäische Kommunalabwasser-Richtlinie gilt, eine Herausforderung dar.
Das „forum:mikroschadstoffe“, eine Initiative des NRW-Landesverband der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA), hatte zu der ganztägigen Präsenzveranstaltung eingeladen. In Nordrhein-Westfalen gibt es bereits Erfahrungen mit Kläranlagen zur Mikroschadstoffelimination, beispielsweise durch Einrichtung einer vierte Reinigungsstufe in den Kläranlagen.
Im Mittelpunkt der Dialogveranstaltung standen Vorträge und Diskussionen zu den aktuellen Entwicklungen und praktischen Fragestellungen rund um die Umsetzung der Mikroschadstoffelimination sowie Einblicke in laufende Aktivitäten und Lösungsansätze in NRW. Mehrere Pausen und die Fachausstellung in der Arkade wurden als Möglichkeit zum Informationsaustausch und Netzwerken rege genutzt.
Weitere Informationen: www.dwa-nrw.de
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