Wie die Industrie krisenfest wird

Rund 200 Expert*innen tauschten sich aus bei "Wissenschaft trifft Wirtschaft" - Zweitägiger Kongress von SCI4climate.NRW und IN4climate.NRW

 

 

 

"Wissenschaft trifft Wirtschaft": Bereits zum fünften Mal brachte das Veranstaltungsformat Expert*innen aus Unternehmen, Forschung, Politik und Gesellschaft zusammen. Foto: Philip Lehmann, NRW.Energy4Climate

Mitte September 2026 (16.-17. 9.) stand der Wissenschaftspark Gelsenkirchen ganz im Zeichen der industriellen Transformation: Rund 200 Expert*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft setzten sich mit aktuellen Herausforderungen und konkreten Wegen auseinander, um die industrielle Transformation erfolgreich umzusetzen. 

Unter dem Titel "Wissenschaft trifft Wirtschaft V: Industrietransformation gestalten – Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Klimaneutralität sichern" brachte die  Veranstaltung aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit Erfahrungen aus der industriellen Praxis zusammen. Im Mittelpunkt standen die politischen Weichenstellungen auf europäischer Ebene, die aktuellen Herausforderungen für die industrielle Wettbewerbsfähigkeit Nordrhein-Westfalens und Deutschlands – und die Frage, wie die Transformation unter zunehmend schwierigen Rahmenbedingungen mit dem notwendigen Tempo vorangetrieben werden kann.

In fachspezifischen Foren und Panels diskutierten die Expert*innen diese und weitere Fragestellungen. Unter den Teilnehmenden waren Vertreter*innen von Bundes- und Landesministerien, Unternehmen der energieintensiven Industrie, wie BASF und Speira, aber auch von Organisationen wie der Deutschen Energie-Agentur (dena), PWC, dem Jacques Delors Centre, den Gewerkschaften IG Metall und IGBCE oder des Kompetenzzentrums Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI).

Inhaltlich reichte das Konferenzprogramm von technischen und infrastrukturellen Herausforderungen über gesellschaftliche Fragestellungen bis hin zu Fragen der politischen Umsetzung. Zwei hochkarätig besetzte Paneldiskussionen beleuchteten zentrale Herausforderungen der industriellen Transformation. Zehn themenspezifische Fachforen boten Raum für vertiefte Diskussionen zu zentralen Fragen der Industrietransformation von technischen Lösungen über branchenspezifische Analysen bis hin zu (geo-)politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen. 

> Mit der Konferenz möchten SCI4climate.NRW und die bei der Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz, NRW.Energy4Climate, angesiedelte Landesinitiative IN4climate.NRW (mit Büro im Wissenschaftspark) die Industrietransformation in NRW vorantreiben. Dafür bringen sie Akteur*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammen, um Herausforderungen zu diskutieren und konkrete Lösungen zu schaffen. In SCI4climate.NRW forschen das Wuppertal Institut, Fraunhofer UMSICHT, das Institut der deutschen Wirtschaft, das VDEh-Betriebsforschungsinstitut und die VDZ Technology gGmbH an Lösungen für die Industrietransformation. 

> Ausführliche Pressemitteilung
> Programm

 

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Frau am Rednerpult
Dr. Katharina Schubert, Geschäftsführerin NRW.Energy4climate: "Nachhaltige Technologien und Geschäftsmodelle machen auch unabhängiger von fossilen Lieferketten und damit verbundenen Unsicherheiten und Preisschocks." Foto: Philip Lehmann, NRW.Energy4Climate
Konferenzraum mit Teilnehmern
Zehn Foren boten Gelegenheit für intensiven Austausch zu Themen wie unter anderem: Renewables Pull, Wasserstoff, Carbon Management, ETS/ CBAM, Gesellschaftliche Akzeptanz & Diskurs, Circular Economy, Prozesswärme und Ammoniak. Philip Lehmann, NRW.Energy4Climate
Menschenmenge vor Glasfassade
Pausen in der Arkade des Wissenschaftparks boten weitere gern genutzte Austauschmöglichkeiten. Foto: Philip Lehmann, NRW.Energy4Climate

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