Die Revitalisierung des 39 Hektar großen Geländes der ehemaligen Zeche Westerholt auf der Stadtgrenze von Gelsenkirchen und Hertenist einen großen Schritt vorangekommen: Mit Mitteln aus dem 5-StandorteProgramm von Bund und Land Nordrhein-Westfalen können bereits ab dem Sommer 2026 die Arbeiten beginnen. Ziel ist es, einen Großteil der Brachflächen – rund 25 Hektar – für neue gewerbliche Nutzungen aufzubereiten. Silke Krebs, Staatssekretärin im nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium, überreichte dazu Anfang Februar (5.2.) im Wissenschaftspark Gelsenkirchen einen Förderbescheid in Höhe von 56,2 Mio. Euro an die Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt (EG NZW).
Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Strukturwandel gelingt, wenn er konkret wird – für Städte, für Unternehmen und vor allem für die Menschen vor Ort. Die Neue Zeche Westerholt zeigt, wie aus industrieller Geschichte ein lebendiger Zukunftsort entstehen kann: nachhaltig, innovativ und mit guten Arbeitsplätzen. Ein wichtiger Baustein um im ganzen Land Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Genau so stellen wir uns den Wandel im Ruhrgebiet vor.“
„Das sind gute Nachrichten für den Wirtschaftsstandort Gelsenkirchen, denn Gewerbeflächen sind in unserer Stadt bekanntlich sehr stark nachgefragt. Die Mittel aus dem 5-StandorteProgramm sind auf der Neuen Zeche Westerholt bestens angelegt. So entstehen optimale Voraussetzungen für zukunftssichere, hochwertige Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung“, sagte Gelsenkirchens Oberbürgermeisterin Andrea Henze. Sie nahm den Förderbescheid gemeinsam mit Bernd Lohse, Geschäftsführer der EG NZW, Hertens Bürgermeister Fred Toplak und weiteren Projektbeteiligten im Wissenschaftspark Gelsenkirchen entgegen.
Mit der Förderung kann nun die auf fünf Jahre angelegte erste Bauphase starten. Zusätzlich zu den Fördermitteln investiert die EG NZW aus Vermarktungserlösen und Mitteln der Gesellschafter weitere 21 Mio. € in die klimagerechte Entwicklung und Anbindung von projektierten Wohn-, Dienstleistungs-. Freizeit- und Grünbereichen.
„Dieses interkommunale Vorhaben ist ausgesprochen komplex. Dank der sorgfältigen Vorbereitung aller Beteiligten konnte der Förderantrag in enger Teamarbeit zwischen dem Projektbüro 5-StandorteProgramm und der Entwicklungsgesellschaft dennoch sehr erfolgreich zur Bewilligungsreife gebracht werden“, sagt Wolfgang Jung, Geschäftsführer des Wissenschaftsparks, an den das Projektbüro für das 5-StandorteProgramm organisatorisch angebunden ist.
> Mehr Informationen unter https://www.wipage-projekte.de/aktuelles/news/562-mio-eur-foerdermittel-fuer-die-neue-zeche-westerholt
(Quelle: Pressemeldung Stadt Gelsenkirchen vom 5.2.2026)
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