Vortrag zur "Urgeschichte" des Wissenschaftsparks

Dort, wo heute der Wissenschaftspark steht und das Institut für Stadtgeschichte beheimatet ist, stand früher das Munscheidwerk. Das ist den Gelsenkirchenern gut bekannt. Auch, dass aus diesem Werk um 1900 die größte Tempergießerei der Welt wurde, die Gelsenguss. Nicht bekannt aber ist ihnen die Lebensgeschichte des Pioniers Hermann Strassburger, der mit seiner 1861 gegründeten Eisengießerei als Vorläufer dieser Gelsenkirchener Geschichte zu sehen ist und nicht, wie bisher vermutet, die Familie Grillo. Auf dem Dachboden seiner nordbayerischen Heimat begann die Recherche des direkten Nachfahren Hermann Strassburgers, Wilhelm Bauer.

Erstmals erzählt er im Wissenschaftspark über das Leben dieses Unternehmers, mit dem genau dort die Geschichte der Gelsenkirchener Eisengießerei begann. Nach einer kurzen Besichtigung des ehemaligen Verwaltungsgebäudes und einem Rundgang über das Gelände beginnt der Vortrag in den Räumen des Wissenschaftsparks um ca. 19 Uhr. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut für Stadtgeschichte. Hierzu ist ein Heft aus der Reihe ”Gelsenkirchen in alter und neuer Zeit” in Arbeit. 

Der Eintritt ist frei.

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