Freitag, 20. November, bis Mittwoch, 09. Dezember 2020

Urbane Produktion

Wanderausstellung zeigt Herausforderungen und Vorteile städtischer Produktion

Statt Koks, Eisen und Stahl werden in Bochum, Gelsenkirchen und Herne schon heute Schokolade, Öle und Pesto hergestellt. Auch Pilze, Stoffwindeln, Möbel, Maßschuhe, Gemüse und Käse gehören zu den Produkten, die in anderen Regionen „urban“ in direkter Nähe von Stadtbewohner*innen produziert werden. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes „UrbaneProduktion.Ruhr (II) hat das Team – bestehend aus dem Institut Arbeit und Technik (IAT/ Westfälische Hochschule), der Hochschule Bochum, den Urbanisten e.V., der Wirtschaftsentwicklung Bochum sowie der Wirtschaftsförderung Gelsenkirchen – eine Wanderausstellung konzipiert. Sie wird vom 21. November bis zum 9. Dezember 2020 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen zu sehen.

Ziel der Ausstellung ist es, Ein- und Ausblicke rund um das Thema „Urbane Produktion“ sowie bisher gewonnene Erkenntnisse rund um die Produktion im urbanen Raum auch außerhalb der wissenschaftlichen Schauplätze an Interessierte zu vermitteln und Besucher*innen für das Thema zu sensibilisieren. Wer wo warum und wie in der Stadt produziert, beschäftigt das Team seit dem Start des Projektes „UrbaneProduktion.Ruhr“ im Jahr 2016. Die Förderung wurde Anfang des Jahres 2020 um zwei weitere Jahre verlängert. 

Die Wanderausstellung zeigt die vielen Facetten städtischer Produktion, stellt produzierende Unternehmen und Gründungen – insbesondere aus dem mittleren Ruhrgebiet – vor und zeigt Möglichkeiten, Herausforderungen und Vorteile von wohnortnaher Produktion auf. Die Themen reichen von lebenswerten Quartieren und nachhaltiger Ökonomie über architektonische Lösungen und gläserne Produktion bis zu neuen und zukunftsfähigen Konzepten für Logistik und Handwerk.

Die Wanderausstellung wurde Anfang  September in Bochum Langendreer eröffnet. Sie wandert  über Wattenscheid (21.09.-05.10.) und  Herne (19.10.-19.11.) nach  Gelsenkirchen (20.11.-09.12.), bevor sie im kommenden Jahr ihren Abschluss wieder in Bochum findet.

> Neben der Ausstellung gibt es an jedem Ausstellungsort ein spannendes Rahmenprogramm, für das um eine Anmeldung gebeten wird.

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