20.11.2014 bis 21.11.2014

Innovationschancen im demografischen Wandel

Die demografische Herausforderung ist in den meisten Unternehmen Deutschlands angekommen. Das Durchschnittsalter wird sich in den nächsten Jahren erheblich erhöhen und die mitarbeiterstärksten Alterskohorten in den Bereich zwischen 45 und 60 Jahren verschieben.

Waren es früher häufig die jüngeren Beschäftigten, von denen Innovationsimpulse ausgingen, weil sie neue technologische Entwicklungen aufnahmen und in Produktideen umsetzten, so werden es in Zukunft weit stärker als bisher die mittleren und höheren Altersgruppen sein müssen, die diese Aufgabe übernehmen.

Kreativität und Innovation werden damit zunehmend eine „Altersaufgabe“. Das Miteinander von „Jung“ und „Alt“ in den Unternehmen wird in vielerlei Hinsicht neu zu gestalten sein. Vor diesem Hintergrund verfolgen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Verbundprojekte der Fokusgruppe „Erwerbsbiografien als Innovationstreiber im demografischen Wandel“ ( DEBBI, GenBa, iNec und pinowa) gemeinsam das Ziel, durch interdisziplinäre, gestaltungsorientierte Forschung die innovationsförderliche Gestaltung von Erwerbsbiografien in den Unternehmen zu initiieren und modellhaft umzusetzen.

Im Ergebnis der mehrjährigen Zusammenarbeit wurden demografieorientierte Modelle der Organisationsgestaltung, Konzepte der Personalentwicklung und Verfahren zur Ermittlung von Innovationspotenzialen Älterer erarbeitet und praktisch erprobt, die die innovationsförderliche Gestaltung von Erwerbsverläufen besonders hinsichtlich der Potenziale älterer Beschäftigter nachhaltig ermöglichen.

Auf der Abschlussveranstaltung im Wissenschaftspark Gelsenkirchen werden die Ergebnisse der vier Verbundprojekte in gesammelter und komprimierter Form der Fachöffentlichkeit vorgestellt und diskutiert.

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