28.01.2019

Pixelprojekt_Ruhrgebiet: Gesicherte Aussichten für das regionale fotografische Gedächtnis

Finanzierung dank Sponsoren und Kooperationspartnern für zwei Jahre gesichert – Einreichungsfrist für Fotografien bis zum 30. April - Auch das digitale Gedächtnis wird aufgefrischt

Ausstellungseröffnung im Wissenschaftspark. Archiv-Foto: Melanie Kemner

Gut zwei Jahre hing die Finanzierung des Pixelprojekt_Ruhrgebiet an zu dünnen Fäden. Jetzt haben sich mehrere regionale Förderer und Kooperationspartner zusammen gefunden, um die einzigartige digitale Sammlung  fotografischer Positionen als regionales Gedächtnis zu sichern und weiter voran zu bringen. „Wir freuen uns sehr über eine zweijährige Förderung durch die Brost-Stiftung. Neu dazu gekommen sind auch das LVR Industriemuseum und das Ruhrmuseum als Kooperationspartner. Gemeinsam mit den langjährigen treuen Kooperationspartnern Sparkasse Gelsenkirchen, Stadt Gelsenkirchen und Wissenschaftspark Gelsenkirchen sowie mit Unterstützung des Fördervereins Pixelprojekt_Ruhrgebiet können wir jetzt wieder neu nach vorn blicken“, sagt Projektleiter Peter Liedtke. Ab sofort können Fotografinnen und Fotografen ihre Fotoserien einreichen. Bis zum 30. April 2019 läuft die Frist dafür.

Im Internet unter www.pixelprojekt-ruhrgebiet.de macht das Projekt inzwischen knapp 500 Fotoserien von über 300 Fotografinnen und Fotografen sichtbar. Es ordnet die fast 9.500 Einzelfotografien thematisch und chronologisch. So wird der Wandel der Region über die jahrzehntelange Auseinandersetzung einzelner Fotografinnen und Fotografen mit Themen der Region dokumentiert.

Die Neuaufnahmen 2018/19 in das Pixelprojekt_Ruhrgebiet sollen auch in diesem Sommer wieder zehn Wochen lang vom 11. Juli bis 28. September 2019 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen ausgestellt werden. Fotografinnen und Fotografen können sich ab sofort mit ihren Serien im Online-Verfahren der Webseite bewerben. Alle eingereichten Arbeiten werden von einer Jury, von anerkannten Kunst-, Fotografie- und Regionalfachleuten, gesichtet. Dabei sind historische Funde ebenso wie zeitgenössische oder auch visionäre Fotografieserien gefragt.

Dank der breiten Unterstützung wird  zur  Ausstellung in diesem Jahr wieder ein Katalog erscheinen. Nach 15 Jahren braucht zudem auch der digitale Auftritt des Pixelprojekt_Ruhrgebiet ein umfassendes Update. Neben der Reaktivierung des ruhr.speak-Blogs und der Social-Media-Aktivitäten soll gemeinsam mit Fotografen, Webdesignern, Programmieren und Ruhrgebietsinteressierten in mehreren Workshops ein Konzept für den Relaunch der Webseite erarbeitet werden.

Weitere Informationen: www.pixelprojekt-ruhrgebiet.de

(Quelle: Presseinfo Pixelprojekt vom 28.01.2019)

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