Bilder prägen die Erinnerung an Ereignisse oft mehr als jedes andere Medium

Das Institut für Stadtgeschichte sammelt Fotos aus Gelsenkirchen zur Corona-Krise

Blick ins Stadtarchiv in den Kellern des Wissenschaftsparks.

Wie sieht die Stadt Gelsenkirchen in Zeiten von Corona aus? Welche Bilder sind prägend? Sind es die verlassenen Schulhöfe gegenüber, die besondere Nachbarschaftshilfe, die Schlangen vor dem Bäcker, der eigene Vorratsschrank, der gefüllter ist als sonst, oder der tägliche Weg zur Arbeit, der sich verändert hat? Das Institut für Stadtgeschichte (ISG) ist das Gedächtnis der Stadt Gelsenkirchen. Das Stadtarchiv im Wissenschaftspark verfügt über eine große Fotosammlung. Sie umfasst über 100.000 Motive, hauptsächlich Pressefotos, und wächst stetig weiter. Was leider oft zu kurz kommt, sind die persönlichen Erfahrungen und Eindrücke von Ereignissen, die später auch zur Stadtgeschichte gehören werden.Das ISG lädt daher alle Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener dazu ein, ihre prägenden „Corona-Eindrücke“ als Foto festzuhalten und dem Stadtarchiv zur Verfügung zu stellen. Die Bilder sollen diese besondere Zeit in Gelsenkirchen für die Zukunft dokumentieren. Die Bilder können unter www.gelsenkirchen.de/corona-bildarchiv eingereicht werden.Die Bilder werden auf jeden Fall in die Fotosammlung des Stadtarchivs integriert werden somit dauerhaft erhalten bleiben und Teil der Stadtgeschichte werden. Wenn die Resonanz entsprechend hoch ist, ist auch eine laufend aktualisierte digitale Galerie angedacht. Möglicherweise kann daraus später auch eine Ausstellung in der realen Welt werden – in Zeiten nach Corona.

Quelle: Presseinformation der Stadt Gelsenkirchen vom 29.04.2020

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Dichtes Gedrängel - wie hier im Jahr 2015 beim 25jährigen Bestehen des Instituts für Stadtgeschichte Gelsenkirchen - ist zur Zeit undenkbar. Stattdessen dürfen aber einige Fotos von Bürger*innen jetzt den Weg ins Archiv finden.

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