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Wolfgang Jung
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Das Seminar „Energiekostenmanagement und Klimaschutz in kleinen und mittleren Unternehmen“ richtete sich an kleine und mittlere Unternehmen des produzierenden Gewerbes sowie Betreiber größerer Infrastruktureinrichtungen.
Behandelt wurden aktuelle Themen von der Energiebeschaffung bis zur effizienten Energienutzung.
(ggf. Registrierung erforderlich)
PROGRAMM
10.00 | Begrüßung |
10.10 | Die Rolle von Energieeffizienz für Klimaschutz und Versorgungssicherheit – Herausforderungen und Chancen · 40% CO2-Reduktion bis 2020: · In Energie-Effizienz investieren: · Koalitionsvertrag der neuen NRW-Landesregierung: Folgen und Chancen für die Wirtschaft |
10.30 | Energieeffizienz in Unternehmen – · Faktor Energiekosten, Faktor Klimaschutz · Energiesparpotentiale im Unternehmen · Strategisches Energiemanagement funktioniert · Instrumentarien für die betriebliche Energieeffizienz |
10.50 | In Energieeinsparung investieren und Kosten sparen. Ein Beispiel aus der Unternehmenspraxis. |
11.15 | Kaffeepause |
11:45 | Optimierte Energiebeschaffung am Beispiel von Erdgas · Aktuelle Preisentwicklung für Erdgas · Welche Rahmenbedingungen sind zu beachten? · Chancen und Risiken verschiedener Einkaufsstrategien · Rechtliche "Stolpersteine" bei der Vertragsgestaltung (Preisanpassungsklauseln, Take-or-pay-Verpflichtungen, Bilanzierungsrisiken) |
12.15 | Energieeffizienzpotenziale im Unternehmen analysieren und erschließen · Energieeffizienzpotenziale: · Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen · Zukunftsthema Kälteenergieeffizienz · Moderne Instrumente: Carbon Footprint |
12.45 | Mittagspause |
13.30 | Optimierung der Stromkosten unter Berücksichtigung von Entlastungsmöglichkeiten bei Steuern und Abgaben · Gesetzliche Kosteneinsparpotenziale (z.B. nach EEG) · Gesetzgeberische und gerichtliche Neuerungen und Entwicklungen |
14.00 | Erfolgspotenziale der Kraft-Wärme-Kopplung · Vorteile gegenüber der getrennten Erzeugung von Strom und Wärme · KWK-Förderung · Wirtschaftlichkeit von KWK-Anlagen |
14.30 | Zusammenfassung / |
15.00 | Ende der Veranstaltung |
Hintergrund:
Die aktuelle Situation auf den Energiemärkten stellt insbesondere kleine und mittlere Unternehmen des produzierenden Gewerbes sowie Betreiber größerer Infrastruktureinrichtungen vor große Herausforderungen.
Nicht zuletzt aufgrund sich stets ändernder Energiepreise sehen sich energieintensive Unternehmen zunehmend gezwungen, sich verstärkt mit der Optimierung der Energiebeschaffung auseinanderzusetzen. Dabei bieten heute die liberalisierten Märkte eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Energiebeschaffung neu auszurichten (z. B. Umstellung der Vollversorgung auf eine – ggf. unter Nutzung von Dienstleistern – strukturierte Beschaffung). Bei der Festlegung des zukünftigen Energiebezugsportfolios sollten Unternehmen auch die Eigenerzeugung berücksichtigen. Die für das einzelne Unternehmen passende Lösung sollte neben den technischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten auch die rechtlichen Rahmenbedingungen (Energiesteuern, EEG, KWK-G und Konzessionsabgabe) einbeziehen.
Weitere Potenziale zur Kostensenkung gilt es auf der Verbrauchsseite zu erschließen. Die geplante Umgestaltung des Stromsteuergesetzes begünstigt dabei Unternehmen, die konsequentes Energiemanagement betreiben. Kraft-Wärme- Kopplung, Minutenreserve und Nutzung erneuerbarer Energien erzeugen komplexe Multiprofitsituationen, die gesteuert werden müssen, um langfristig mit den Themen Energieeffizienz und Klimaschutz Wertschöpfung zu betreiben.