Fotografie aus Istanbul und dem Ruhrgebiet
Mit Istanbul und dem Ruhrgebiet sind im Jahr 2010 Millionenregionen Kulturhauptstädte Europas geworden, die - so gegensätzlich sie auch sein mögen – laufend dramatische Veränderungen erleben.
In einer umfassenden Ausstellung werden zeitgenössische fotografische Arbeiten aus Istanbul und dem Ruhrgebiet gezeigt, die aktuelle Brüche von Stadtstruktur und städtischer Gesellschaft widerspiegeln. Die Fotografien dokumentieren aktuelle Ereignisse und Entwicklungen jenseits der Werbebotschaften und zeigen, wie Menschen, die weder viel Geld noch Macht haben, mit der Entwicklung beider Metropolen umgehen. Sie beschäftigen sich mit den Widersprüchen unserer Existenzen und Existenzbedingungen in den von Krisen betroffen Städten. Themenbereiche sind Armut und Exklusion, Migration und Segregation, Arbeitsplatzverlust, Wohnungsverlust und Protest, aber auch fröhliche Geselligkeit und lebendiges Freizeitvergnügen.
Zu sehen sind u.a. Arbeiten von
Serra Akcan
Yusuf Arslan
Henning Christoph
Brigitte Kraemer
Dirk Krüll
Thomas Lison
Peter Liedtke
Sebastian Mölleken
Saman Nuhoglu
Fatih Pinar
Wolfgang Quickels
Kerem Uzel
André Zelck
und Studierende der FH Düsseldorf
Die Ausstellung wurde in Istanbul und dem Ruhrgebiet produziert. Sie wird an beiden Orten gezeigt.
Eine Ausstellung von I.N.U.R.A. Ruhr und dem Pixelprojekt_Ruhrgebiet,
in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung