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Wilbrand, Friedhelm
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Die Solargemeinde Westerkappeln
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Wesentliche Grundlagen:
Eine Vision: Westerkappeln ist Vorbild für andere Gemeinden im Bereich der regenerativen Energien; die Idee der „Solargemeinde“ als positive Reaktion auf Veröffentlichungen der „Solarstadt“ OsnabrückEine Keimzelle: Der Agenda 21 Arbeitskreis „Ökologisches Bauen und Energieeinsparung“, ehrenamtliche Solaraktivisten haben bereits vorgearbeitet und werden eingebundenMitstreiter: Soloaraktivisten und Naturschützer werden zu ehrenamtlichen Solarberatern, der Kreis Steinfurt organisiert ein Solarberaternet, die Lokalpolitik wird früh eingebunden und der Bürgermeister überzeugt, der Umweltbeauftragte als Mitarbeiter der Verwaltung und Agenda- Koordinator ist von Anfang an dabei, die lokalen Fachfirmen sind eingebunden und ein Unternehmensberater bringt strategisches und technisches Know how einÖffentlichkeit: Die Lokalpresse begleitet den Prozess von Anfang an – wir nutzen den Vorteil, das zwei Tageszeitungen hier in Konkurrenz stehen; Teilnahme an Gewerbeschauen und regelmäßige Pressetermine sowie eigene PresseartikelStrategie: Alle aktiven „Mitstreiter“ sind für den Prozess. Der Prozess wird optimiert durch möglichst geringe Widerstände bei Bürgern, Verwaltung, Wirtschaft. Alle Betroffenen haben die Möglichkeit ihren eigenen Entwicklungsprozess ohne Druck zu durchleben. Dadurch gewinnen wir Menschen nachhaltig für die Entwicklung der Gemeinde Westerkappeln: 1. Schritt: Einbindung der Bürger in den Prozess (Agenda 21, Veranstaltungen, Aktive Pressearbeit): Öffnung für den Prozess 2. Schritt: Einbindung der Kommune in den Prozess (Idee der Solargemeinde nach Vergleich der Solaranlagen mit der „Solarstadt Osnabrück“): Solargemeinde als Marketinginstrument, einstimmiger Ratsbeschluß für die Solargemeinde 3. Schritt: Einbindung der Wirtschaft in den Prozess (aktuelle Phase): Gründung des Vereins für regenerative Energien Westerkappeln e.V., Einbeziehung von „Partnern der Solargemeinde“ in den Prozess, Erstellung einer Internetseite www.solarvereinwesterkappeln,de als Instrument des Entwicklungsprozesses (Meilenstein)
Ziel:
Die regenerative Energie ist das Marketinginstrument der Gemeinde Westerkappeln. Einheimische Betriebe nutzen intensiv die Zusammenarbeit mit der Kommune und dem Verein. Die Ökologie als modellhaftes Instrument zur Wirtschaftsförderung. Dieses Ziel sollte nach sieben Jahren Tätigkeit, damit in 2005 erreicht sein.
In einer Bildschirmpräsentation werden die wesentlichen Stationen und Inhalte der Solargemeinde Westerkappeln gezeigt. Wichtige Meilensteine waren der Ratsbeschluß zur Erarbeitung einer Lokalen Agenda 21, das gemeindeeigene Förderprogramm und der einstimmige Beschluß zur Solargemeinde Westerkappeln. Dieser beinhaltet die vermehrte Nutzung regenerativer Energien und die Optimierung der zukünftigen Baugebiete im Hinblick auf die Solarenergienutzung sowie die Einführung des „Solar €“ als Rückerstattungsbetrag bei Errichtung einer Solaranlage in den neuen durch die Gemeinde vermarkteten Baugebieten. Es wird auch deutlich, wie vieler Partner und Mitstreiter es Bedarf um unterschiedliche gesellschaftliche Akteure, wie z.B. Kirchen und Gewebetreibende zu begeistern. Möglich wir dies durch viele Einzelgespräche und die Tatsache, das in einem kleinen Ort wie Westerkappeln die wichtigen Akteure einander häufig persönlich bekannt sind.
Die Gemeinde Westerkappeln hat nur wenig finanzielle Mittel für die „Solargemeinde“ bereitstellen müssen. Dies hat die Akzeptanz in Politik und Verwaltung erhöht.
Um vorhandene Gelder zu bündeln und auch Spendengelder nutzen zu können sowie zur Erweiterung der Arbeit auf alle regenerativen Energien wurde im Mai 2003 der „Verein zur Förderung regenerativer Energien“ gegründet.
Die Bildschirmpräsentation ist ein aktualisierter Auszug aus der Präsentation, mit der die Gemeinde Westerkappeln bereits in 2002 an den Wettbewerben von Eurosolar und der Energieagentur NRW teilgenommen hat. Es ist uns gelungen, den ersten Solaroscar 2002 des Landes NRW zu gewinnen. Das hat bei den Aktiven eine angenehme Bestätigung ihrer Arbeit sowie einen Motivationsschub für weitere Aktionen ausgelöst.
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von der Mühlen, Michael
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