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Rehfeld, Dieter
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Institut Arbeit und Technik
Statement zum Workshop "Zukunftsenergien im Ruhrgebiet"
Im Mittelpunkt des Statements steht die Frage, inwieweit sich aus der bisherigen Entwicklung der Zukunftsenergien die Entwicklung eines wirtschaftlichen Clusters, damit auch einer eigendynamischen Entwicklung erkennen lässt.
Bezugspunkt bilden die Faktoren, die Porter für die Entstehung und Entwicklung von Branchen benennt:
- Unternehmensstrategie,
- Struktur und Wettbewerb
- Faktorbedingungen (Technologie, Qualifikation usw.)
- Unterstützende und verwandte Branchen sowie
- Nachfragebedingungen.
Die große Schwäche besteht bekanntermaßen vor allem in der breiten Nachfrage, insbesondere (aber nicht nur) im Ruhrgebiet. Bezogen auf die Faktorbedingungen und die unterstützenden Branchen kann von einem ausgeprägten Clusterpotenzial im Ruhrgebiet ausgegangen werden, dieses Potenzial ist aber aus verschiedenen Gründen bisher nicht wirksam geworden. Zu diesen Gründen gehören
- äußerst unterschiedliche Unternehmensstrategien, - eine Zersplitterung in unterschiedliche Segmente, nicht nur "alte" und "neue" Energien, sondern auch innerhalb der neuen Energien (unterschiedliche technologische Pfade, - Einbindung eher in selektive Förderzusammenhänge, - keine Integration der unterschiedlichen Funktionsbereiche), - die unklare bzw. stark kontroverse Arbeitsteilung zwischen "alten" und "neuen" Energien bzw. zentraler und dezentraler Energieversorgung, - die ausstehende Abstimmung bzw. die fehlende gemeinsame Orientierung der verschiedenen Netzwerke und - das Fehlen eines professionellen Cluster- bzw. Kompetenzfeldmanagements.
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Kurzbiografie
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PD Dr. Dieter Rehfeld
Studium der Politikwissenschaft, Neuere Geschichte und Psychologie an der TU Braunschweig; Promotion 1985. Habilitation 1999 mit einer Arbeit zum Thema „Produktionscluster. Konzeption, Analysen und Strategien für eine Neuorientierung der regionalen Strukturpolitik.
1978 bis 1989 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Politikwissenschaft und Soziologie der TU Braunschweig. Seit 1989 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Arbeit und Technik in Gelsenkirchen. Okt. 1995 bis Aug. 1996 Vertretung der C3-Professur für „Kommunale und regionale Entwicklungspolitik und Infrastrukturplanung“ an der Universität Konstanz/Fakultät für Verwaltungswissenschaft. Seit Nov. 1999 kommissarische Leitung der Abteilung Industrieentwicklung des Instituts Arbeit und Technik. Seit Sommer 1999 Privatdozent an der TU Braunschweig. Seit 2003 Direktor des Forschungsschwerpunkts „Innovative Räume“ des Instituts Arbeit und Technik.
Arbeitsschwerpunkte: Unternehmensstrategien zwischen Regionalisierung und Globalisierung; regionale und sektorale Innovationssysteme, Strategien und Perspektiven kommunaler und regionaler Wirtschaftsförderung..
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Osadnik, Gerhard, Dr. / Ries, Volker
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