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Gassner, Holger
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RWE AG
Kurzfassung ( Präsentation Download [133 KB]
) Zukunftsenergien im Ruhrgebiet: Die Rolle von RWE
Ein diversifizierter Energieträgermix – bestehend aus Kohle, Kernenergie, Gas und erneuerbaren Energien – gewährleistet eine sichere Versorgungslage in Deutschland. Ein breiter Brennstoffmix bleibt auch in Zukunft unverzichtbar. Gleichzeitig wird es allerdings zu einer stärkeren Diversifizierung der Stromerzeugungstechnologien kommen. Das heisst: Dezentrale Erzeugungstechnologien wie die Brennstoffzelle oder die regenerativen Energien werden Marktanteile hinzu gewinnen. Damit ist der Rahmen der künftigen Stromversorgungsstruktur abgesteckt: Ökologische Modernisierung und Förderung sämtlicher zur Verfügung stehender Technologien für eine zukunftsweisende und nachhaltige Energieversorgung in Deutschland.
Vor diesem Hintergrund gilt es, die Effizienzsteigerungspotenziale der Kohlenverstromung systematisch auszuschöpfen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung war die Inbetriebnahme des weltweit größten und modernsten Braunkohlenkraftwerks mit optimierter Anlagentechnik (BoA) im September vergangenen Jahres. Gegenüber den Altanlagen, die mit diesem Kraftwerk ersetzt werden, ergibt sich eine Wirkungsgradsteigerung um 12 %-Punkte auf 43 %. Die CO2-Emissionen sinken um 30 %. Auf diesem Weg kontinuierlicher Effizienzsteigerung werden wir weiter voran schreiten. Langfristiges Ziel ist es, durch die Abtrennung von CO2 zu einem CO2-freien Kraftwerk zu kommen. Auch auf dem Gebiet der Steinkohlenverstromung bemühen wir uns gemeinsam mit anderen Unternehmen um substanzielle Wirkungsgradverbesserungen. Gegenwärtig arbeiten wir an einer Konzeptstudie für ein Steinkohlenreferenzkraftwerk, das einen Wirkungsgrad von 45 – 47 % erreichen soll (gegenwärtiger Stand der Technik: 43 %).
Parallel zu diesen Anstrengungen im Bereich der Kohlenverstromung fördern wir innovative, dezentrale Stromerzeugungstechnologien. Dazu zählt beispielsweise die Brennstoffzelle. In unserem Brennstoffzellen-Pavillon in Essen testen wir gegenwärtig drei unterschiedliche Anlagetypen auf ihre Marktfähigkeit. Der Bedeutung entsprechend, die wir der Brennstoffzellentechnologie beimessen, haben wir im Jahr 2002 die RWE Fuel Cells GmbH gegründet, die als eigenständige Gesellschaft für die Koordination, Steuerung und Entwicklung des Brennstoffzellengeschäftes im RWE Konzern zuständig ist. In einem Joint Venture mit MTU forciert RWE Fuel Cells die Markteinführung von Karbonat-Brennstoffzellen.
Auch im Bereich der regenerativen Energien ist RWE seit längerem stark engagiert. Die RWE Konzerngesellschaft Harpen plant den Ausbau ihrer Stromerzeugungskapazität auf Basis regenerativer Energien von derzeit 325 MW auf 1.000 MW. RWE Schott Solar ist weltweit einer der Technologieführer auf dem Gebiet der Solar-stromerzeugung und größter Hersteller von Solarzellen in Deutschland. Außerdem engagiert sich RWE Schott Solar in einem Solarforschungsprojekt am Wissenschaftspark Gelsenkirchen.
Mit unseren Aktivitäten auf dem Gebiet der konventionellen Stromerzeugung und unserem Engagement im Bereich innovativer Erzeugungstechnologie sind wir in puncto einer nachhaltigen Energieversorgung auf einem guten Weg.
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Holger Gassner, geboren in Bochum, studierte Maschinenbau mit der Vertiefungsrichtung Energieanlagen- und Umwelttechnik. Nach dem Studium absolvierte er ein technisches Trainee-Programm bei der RWE Energie AG, das an Kraftwerksstandorten und in der Zentrale in Essen. Anschließend war er für 3 Jahre als technischer Projektleiter für Kraftwerksnachweis und –nachrüstprogramme zuständig. Nach der Fusion zwischen RWE und VEW arbeitete er zunächst in der Kraftwerksgesellschaft RWE Power als Assistent des technischen Vorstands und anschließend direkt für den Vorstandsvorsitzenden. Seit 1.9.03 ist Herr Gassner in der RWE AG im Bereich Energiepolitik tätig.
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Fischedick, Manfred / Griepentrog, Hartmut, Prof. Dr. Ing
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