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Donnerstag, 8. Juni 2017

Pixelprojekt_Ruhrgebiet

Ausstellung der Neuaufnahmen 2016/2017 -
Regionalität im Bild erfahren - über die Augen direkt ins Herz

Foto: Simon Grunert aus der Serie "Panda Ruhr"

Foto: Christoph Jendral aus der Serie " Mercedes-Benz"

Foto: Frank B. Napierala aus der Serie "Im Gleisdreieck Duisburg"

Foto: Jutta Schmidt aus der Serie "4 Tonnen Luft"

Foto: Robert Schumacher aus der Serie "Zootopia"

Foto: Jasmine Shah aus der Serie "No Go - Go Now / Duisburg-Marxloh"

Foto: Tom Stern aus der Serie "FIBO"

Foto: Martin Strathmann aus der Serie "Vergangenheimat"

21 Fotoserien von 18 Fotografinnen und Fotografen ergänzen 2017 das Pixelprojekt_Ruhrgebiet. Jenseits des Mainstreams setzen sich die Neuaufnahmen bereits zum 14. Mal mit historischen und aktuellen Aspekten der Metropole auseinander und formen damit ein einzigartiges regionales Gedächtnis mit Mitteln der Fotografie im Internet. Ausschnitte aller Serien werden ab Donnerstag, 8. Juni 2017, 18.30 Uhr, bis Samstag, 30. September 2017, im Original im Wissenschaftspark Gelsenkirchen ausgestellt. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Einen Schwerpunkt bildet in diesem Jahr das Thema Flüchtlinge: Brigitte Kraemer beleuchtet in der Serie "Das große Warten - Geflüchtete im Ruhrgebiet" die regionale Migrationsgeschichte, und auch Alexandra Breitenstein mit der Serie "Home Stories - Unsere neuen Nachbarn" sowie Jutta Schmidt mit der Serie "4 Tonnen Luft" nehmen sich der Thematik an. Einen Blick auf ganz unterschiedliche Menschen wirft auch das Fotografenduo Uwe Engels und Jacqueline Kraemer. In der Porträtserie "ICH" fokussieren sie intensiv und rücksichtsvoll die Individualität jedes einzelnen Schülers der Hilda-Heinemann-Schule (Bochum), einer Schule für Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Menschen in ihren unterschiedlichen Lebensräumen stehen auch in den Serien "Im Pott" von Yolanda vom Hagen, "FIBO" von Tom Stern und in "PAIN!" von David Klammer im Mittelpunkt. Auch die historischen Serien "Im Gleisdreieck" von Frank B. Napierala und "Kohlenpott-Kinder" von Karsten Fricke thematisieren das soziale Miteinander im Ruhrgebiet.

Vergänglichkeit und Veränderung fängt die Fotografin Jutta Schmidt mit Fotos rund um den Dortmunder Phoenixsee sowie in der Serie "Reinhard geht" ein. Vom Wandel im architektonischen Bereich berichten die Serien "Umbau" von Wolfgang Fröhling und "Vergangenheimat" von Martin Strathmann. Im Gegensatz dazu versucht die Serie "Panda Ruhr" von Simon Grunert an den Rändern des urbanen und industriellen Bereiches eine Charakterbestimmung - fernab von naheliegenden fotografischen Projektionsflächen - zu erschaffen.

Zudem geht Cornelia Wimmer in "Dortmund Nord" auf eine fotografische Entdeckungs­reise mitten in der Stadt, während sich Jasmine Shah in ihrer Serie "No Go - Go Now / Duisburg - Marxloh" die Frage stellt, warum man eigentlich diesen Stadtteil nicht mehr aufsuchen sollte. Christoph Jendral befasst sich in der Serie "Mercedes-Benz" hingegen mit den schöneren Seiten des Lebens und widmet seine Fotografien "Auto-Schraubern" aus Bochum. Unter dem Titel "Das Große Spiel: Ausstellungsaufbau" gewährt Tom Stern Einblicke in den Aufbau einer Sonderausstellung im Ruhr Museum Essen. Durch die Linse von Daniel Kessen gibt es gleich zwei Blicke auf das Ruhrgebiet: Zum einen in der Serie "hier und jetzt - mein zwanzig Pfennig Ruhrgebiet". Zum anderen zeigt er in seiner Serie "Castroper Sümpfe" die grüne Seite der Region. Tierisch geht es bei Robert Schumacher zu: Er inszeniert auf stimmungsvollen Schwarz-Weiß-Fotografien Tiere in der Serie "Zootopia".

"Die Themenvielfalt hat uns auch in diesem Jahr wieder positiv überrascht", sagt Projektleiter Peter Liedtke, "wir freuen uns, mit dem Pixelprojekt_Ruhrgebiet eine ganz besondere Art von Regionalität erfahrbar zu machen; eine Regionalität, die über die Augen direkt ins Herz geht."

Im Internet unter www.pixelprojekt-ruhrgebiet.de ist die gesamte Bildsammlung zu sehen. Sie wird damit in diesem Jahr auf insgesamt mehr als 9.000 Fotografien in 477 Fotoserien wachsen.

Bis zum 30. September 2017 können die Bilder im Wissenschaftspark Gelsenkirchen, Munscheidstr. 14, montags bis freitags von 6 bis 19 Uhr, samstags von 7.30 bis 17 Uhr, betrachtet werden.

Pixelprojekt_Ruhrgebiet wird gefördert und möglich gemacht durch: Sparkasse Gelsenkirchen, Stadt Gelsenkirchen, Wissenschaftspark Gelsenkirchen, Ruhr Museum, werkbund nrw, Kulturserver NRW, Förderverein Pixelprojekt_Ruhrgebiet.

Kontakt

Wissenschaftspark Gelsenkirchen GmbH
Munscheidstraße 14
45886 Gelsenkirchen
Telefon +49 209 167-1000
Telefax +49 209 167-1001
info@wipage.de

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
6.00 bis 19.00 Uhr
Samstag
7.30 bis 17.00 Uhr

Abweichende Öffnungszeiten 2016:
24.12., 9-14 Uhr
27.12., 7-16 Uhr
28.12., 7-16 Uhr
29.12., 7-18 Uhr
30.12., 7-13 Uhr
31.12., 9-14 Uhr