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Energie

EnergyLab auf Reisen

Experimente und Konzepte aus dem Wissenschaftspark als Input für neue Bildungskonzepte in Griechenland

In Athen: Lehrerinnen und Lehrer aus berufsbildenden Schulen- zusammen mit der Delegation aus dem Wissenschaftspark und den Experimentierkoffern aus dem EnergyLab. (5.+6. v.links: Silke Steinberg, fiap e.V., und Wolfgang Jung, Wissenschaftspark, rechts außen: Ralf Engelbrecht-Schreiner, Projektmanager EnergyLab).

Griechische Lehrer testen die Photovoltaikexperimente aus dem EnergyLab in Athen: dafür wurden die Anleitungen ins Griechische übersetzt.

Experimente aus dem EnergyLab, dem Schülerlabor im Wissenschaftspark, werden gerade in Athen erprobt: allerdings nicht von Schülern, sondern von Lehrern. Drei verschiedene Experimentierkoffer sowie das Konzept des Energy­Labs stellen Wolfgang Jung, Geschäftsführer des Wissenschafts­parks, und Ralf Engelbrecht-Schreiner, Projektmanager im EnergyLab, derzeit in Athen im Rahmen eines Projektes vor, das vom Forschungsinstitut für innovative Arbeitsgestaltung und Prävention (FIAP e.V.) aus Gelsenkirchen im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung koordiniert wird.

Beim Projekt GRAEDUCATION soll die Ausbildung umwelttechnischer Berufe in Griechenland erforscht und verbessert werden. Zu den Projektpartnern gehören neben dem FIAP und dem Wissenschaftspark das Bildungszentrum der Handwerkskammer Münster (HBZ) und die Deutsch-Griechische Industrie und Handelskammer (DGIHK).

Gerade für Griechenland, und besonders für die griechischen Inseln sind Solarenergie und Windkraft eine ideale Energiequelle. Allerdings ist Fachpersonal, das die Anlagen installieren und warten kann, in Griechenland relativ rar. Es könnte ein attraktiver Markt entstehen, der wichtige Investoren der Branche begeistert. Hierfür notwendig ist jedoch eine hochwertige berufliche Qualifizierung. Wie in Deutschland bevorzugen aber auch in Griechenland junge Menschen häufig akademische Ausbildungen. Das EnergyLab im Wissenschaftspark, als ein praktisches Angebot, mit dem Schülerinnen und Schüler frühzeitig Berufsmöglichkeiten im Bereich erneuerbarer Energien für sich entdecken können, trifft daher in Athen auf großes Interesse.

„Bei der Präsentation des EnergyLabs geht es uns nicht darum, fertige Lösungen eins zu eins aus Deutschland nach Griechenland zu übertragen, sondern um Impulse für einen kreativen Dialog. Wir hoffen, dass unser konkretes Beispiel den Akteuren dort Anregungen gibt, eigene Angebote zu entwickeln, die junge Menschen für Berufe im Bereich GreenTec begeistern“, sagte Wolfgang Jung vor der Abreise am Dienstag.

Im Rahmen des Projekts werden auch neue Lehrpläne für die Berufsausbildung - mit dem Bildungszentrum der Handwerkskammer Münster als Impulsgeber - entwickelt. Für diese neuen Berufe könnte ein außerschulischer Lernort werben, so wie das EnergyLab in Deutschland.

Das Projekt GRAEDUCATION wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung und Bildung gefördert. Anfang Mai ist ein Gegenbesuch einer Delegation von griechischen Bildungseinrichtungen und Unternehmen im Wissenschaftspark geplant.

> www.graeducation.org

> www.energylab-gelsenkirchen.de

(Quelle: Presseinfo Wissenschaftspark vom 21. März 2018)

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